Neujahrsgruß – ein paar Worte zum neuen Jahr

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Liebe Frankenheimer,
liebe Freunde unseres Dorfes,

auf diesem Wege wünsche ich allen ein frohes und gutes neues Jahr 2026 – vor allem aber Gesundheit, Erfolg, Glück und Zufriedenheit.

Ich hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht.

Für 2026 stehen wieder einige Dinge auf dem Plan, die wir umsetzen wollen – auch wenn die finanziellen Aussichten für die Gemeinden weiterhin nicht rosig sind – bislang kam die Gemeinde Frankenheim noch ganz gut zurecht – wie der Haushalt 2026 aussehen wird, kann ich momentan leider aber noch nicht abschließend sagen.

Viele Faktoren können wir nicht beeinflussen und die Zeiten werden (diesbezüglich) zumindest erstmal eher härter als besser. Dies betrifft insbesondere den laufenden Haushalt, mit dem zum Beispiel der Betrieb des Kindergartens gewährleistet werden muss.

Wir tun, was wir können und versuchen, die Projekte, die wir angehen, sinnvoll und pragmatisch umzusetzen. Leider geht hierbei nicht alles auf einmal und leider sind viele Projekte mittlerweile so komplex und es müssen so viele Personen und Institutionen beteiligt werden, dass die Umsetzung (unnötig) in die Länge gezogen wird. Daher ist es wirklich wünschenswert und notwendig, dass Bürokratie abgebaut wird – denn sonst werden wir immer weiter gelähmt.

Der Gemeinderat hat in der Dezembersitzung zwei Aufträge im Rahmen des vermurksten Radwegprojektes (Iron Curtain Trail) vergeben – Plan war ja eigentlich, den Radweg in Richtung Birx zu bauen – leider sind wir hier (vorerst) an besagter Bürokratie gescheitert. Um das Geld aus der 100-Prozent-Förderung nicht komplett in den Sand zu setzen, galt es, nach Alternativen zu suchen. Letztlich bekamen wir dankenswerterweise die Bewilligung des Fördermittelgebers, die Oberweider Straße zu sanieren, die in den letzten Jahren stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ebenso werden die Bankette der Neuen Straße hergestellt – beides Maßnahmen, um die bestehenden Wege, die auf der Route des Iron Curtain Trails liegen, langfristig zu erhalten – auf jeden Fall besser als nichts. Und natürlich sind diese Fördermittel zweckgebunden und wir hätten sie nicht anderweitig einsetzen können – weder für andere Straßen noch für sonstige Investitionen. Diese Maßnahmen werden sicher mit das Erste sein, was im neuen Jahr – sprich im Frühjahr – dann umgesetzt werden kann.

In der Hochrhönhalle hat sich im vergangenen Jahr auch einiges getan und auch hier sind weitere Maßnahmen geplant – dazu werde ich in der nächsten Zeit einen separaten Artikel verfassen.

Ich wünsche mir sehr, dass wir beim Thema „Erhalt unserer Grundschule“ im Jahr 2026 zu einem positiven Ergebnis kommen – hat sich doch der Kreistag auferlegt, den Schulnetzplan bis Ende 2026 fortzuschreiben.

Frankenheim wird im Jahr 2028 sein 800-jähriges Ortsjubiläum feiern – hierfür starten wir in Kürze mit den Vorbereitungen – Beteiligung und Unterstützung aus den Vereinen und der Bevölkerung ist hierbei möglich und ausdrücklich gewünscht – denn nur gemeinsam wird es gelingen, ein schönes und erfolgreiches Jubiläum auszurichten. Aus meiner Sicht sollten wir das Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen im gesamten Jahr feiern.

Das nächste Highlight in der Hochrhönhalle wird das Solo-Konzert von Heinz Rudolf Kunze am 21.03.2026 sein. Aber auch für 2027 steht bereits ein Termin fest: am 27.02.2027 wird der Comedian Michl Müller in Frankenheim gastieren – hierfür startet der Vorverkauf in Kürze – auch wenn die Gemeinde bei dieser Veranstaltung nicht selbst der Veranstalter ist, wird es auch wieder einen Vorverkauf über das Bürgermeisteramt und die VG geben.

Wir sollten weiterhin im Dorf zusammenhalten und dies unbedingt weiter ausbauen – Gemeinde, Vereine, Betriebe, Schule, Kindergarten, Kirchengemeinde und die Bevölkerung müssen als eine Einheit auftreten und handeln – nur so können wir unsere Ziele auch in Zukunft erreichen und als Gemeinde eigenständig bleiben.

In diesem Sinne alles Gute für 2026!

Alexander Schmitt
Bürgermeister